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Mit ‘Bildagentur’ verschlagwortete Einträge

zweitbester Monat – Umsatzrückblick Februar 2009

In Bildagentur-Experiment on Februar 27, 2009 at 3:42

Im Februar 2009 haben die Bildagenturen einen Umsatz von 138,38€ eingespielt. Das ist nach dem Juli 2008 mit 258,58€ der erfolgreichste Monat seit Beginn dieses Blogs.

Dabei steht auch diesen Monat wieder Fotolia.com mit 57 Verkäufen und einem Umsatz von 88,78€ auf der Poleposition. Platz 2 schnappt sich Panthermedia mit 4 Verkäufen, aber einem Umsatz von 46,44€. Den Rest der Umsätze teilen sich iStockphoto mit 3 Verkäufen und 2,65€, sowie Shutterstock auch mit 3 Verkäufen und stolzen 51 Cent.

Natürlich machen mir die Exklusivitätspläne von Fotolia für die nächsten Monate auch sorgen. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Die Zahlen im März werden zeigen, ob Fotolia die Position der letzten Monate behalten kann. Denn vorerst werde ich mich nicht via Fotografen-Exklusivität an Fotolia binden. Wie sind denn Eure Umsätze im Februar gewesen?

Exklusivität – die nächste Runde // Fotolia führt Fotografen-Exklusivität ein

In Bildagentur-Experiment on Februar 24, 2009 at 4:15

Vor wenigen Minuten erhielt ich den aktuellen Fotolia Newsletter in dem bekannt gegeben wurde, dass Fotolia ab dem 1.03. also in nicht einmal einer Woche ein verändertes Preismodell einführt. Herzstück ist die Fotografen-Exklusivität. Ab sofort erhalten Fotografen und sonstige Contentprovider ab sofort zwischen 47% und 61% Kommission, wenn sie keine anderen Werke (Bilder, Texte, Illustration, etc.) bei anderen Royality-Free-Agenturen anbieten. Sie müssen eine exklusive Bindung mit Fotolia als Agentur eingehen. Geht man diese Bindung nicht ein, wird die Kommission des Fotografen/Künstlers je nach Status (weiß bis Diamant) auf 30% bis 47% heruntergefahren. Dies trifft auch auf Bilder zu, die es nur über Fotolia zu kaufen gibt. Aktuell ist das Modell von Fotolia ähnlich, wie z.B. das Modell von Panthermedia. Dort erhält man für exklusiv angebotene Werke eine höhere Provision, als für nicht-exklusive Werke.

Fotolia geht nun den gleichen Weg, den vorher bereits iStockphoto gegangen ist. Dort bekommen Fotografen eine geringere Provision, wenn diese nicht Exklusiv für iStockphoto arbeitet.

Mit Sicherheit muss man das Vorgen von Fotolia hinterfragen. 5 Tage bevor Fotolia einseitig die Bedingungen einer Zusammenarbeit verändert, werden die Anbieter der Inhalte über diesen Schritt informiert. Eine Tatsache im Übrigen die zeigt wie hoch der Wert des einzelnen Fotografen anzusehen ist. Es wird mehr als genug Fotografen geben, die diese Bindung eingehen.

Und auch für meinen konkreten Fall spricht einiges dafür. Fotolia stellt aktuell 70% meines Bildagentur-Umsatzes. Dies sind von Jan 08 bis Feb 09 genau 795 EUR. Die Gesamtsumme meiner Umsätze beläuft sich auf 1165 EUR. Alle anderen Agenturen haben einen Umsatz von 370 EUR eingebracht. Für mich gibt es also zwei Szenarien.

Szenario 1: Totale Exklusivität mit Fotolia – zurück gerechnet auf die letzten 13 Monate bedeutet dies einen Umsatz von 795 EUR.
Szenario 2: keine Exklusive Bindung zu Fotolia – andere Agenturen bleiben im Rennen, aber eine Kürzung meiner Kommissionen um 40%. Denn anstellen von 50% nun 30% ist nicht nur ein Minus von 20%, sondern bedeutet am Ende 40% weniger in der eigenen Kasse. Die 370 EUR bleiben bestehen. Und die Fotolia-Umsätze sinken von 795 EUR auf 477 EUR. Macht in der Summe 847 EUR.

Ich werde sicher noch ein paar Nächste über die Entscheidung schlafen. Wie seht Ihr denn die Situation?

Als Abschluss muss ich sagen, dass die Situation schon fast ironisch anmutet. Ende 2007 habe ich mich entschlossen, dieses Experiment zu starten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bei Panthermedia ein Portfolio von 765 Werken, die einen erträglichen Umsatz einbrachten und auch heute noch einbringen (und ja, ich weiß dies ist in der Rechnung von oben nicht mitdrin), hatte mich aber so über die Exklusivitätspolitik von Panthermedia geärgert, dass ich wissen wollte, was andere Agenturen so an Umsatz einbringen. Das letzte Jahr war sehr aufschlussreich, aber sich lernen musste ich, dass man bei Panthermedia einen Partner mit offenen Ohren hat. Vielleicht sollte ich einfach zur Wurzel zurück kehren.

Fotolia erhöht die Preise…

In Bildagentur-Experiment on Januar 8, 2009 at 10:27

…endlich mal jemand, der in Zeiten der Rezession die Preise für uns Fotografen anhebt. Fotolia hat die Preise von 0,83 EUR pro Credit auf 1,- EUR pro Credit angehoben. Bravo!

Herbst im Stockmarkt – der Oktober Rückblick

In Bildagentur, Bildagentur-Experiment on November 9, 2008 at 8:45

Wie die Zeit vergeht. Jetzt ist heute schon der 9.11. und ich komme jetzt erst dazu meinen Rückblick für diesen Monat zu verfassen. In erster Linie ein recht dürftiger Monat. 78,95 EUR bereichern meine Kasse. Und wie jeden Monat führt Fotolia die Verkaufscharts an. Sowohl bei iStock als auch auch bei Shutterstock verkaufen sich auch Bilder, aber diese sind kaum erwähnenswert. Der Fotolia-Umsatz liegt bei 73,89 EUR, iStock schüttet noch 4,28 EUR aus und bei Shutterstock sind es nur 1,28 EUR. Die Umsatzgiganten des Monats Juli (Panthermedia und Imagepoint.biz) glänzen mit stolzen 0 Verkäufen. Alle anderen Agenturen aus dem Bildagentur-Experiment bleiben weiterhin im Schatten.

Würde man mich also heute fragen, wo man als Fotograf seine Bilder anbieten soll, so würde ich die beiden Agenturen Fotolia und Panthermedia empfehlen. Fotolia bringt durchaus regelmässige Umsätze. Dies ist sicher ein guter Grundstock für das Arbeiten im Agentursegment. Und Panthermedia bringt immer wieder interessante Kunden – auch wenn es bisher nur 9 Bilder waren, die über Panthermedia weg gehen, so stehen hinter vielen dieser 9 Bilder sehr interessante Referenzen. Und auch vom Gesamtumsatz bis heute steht Panthermedia mit 179,18 EUR nach Fotolia mit 458, 25 EUR auf Platz 2.

Was Shutterstock und iStock angeht, so bin ich ein wenig ratlos. Angeblich sind ja beide Agenturen solch geniale Umsatzlieferanten und auch das Bildmaterial was angeboten wird, kann sich durchaus sehen lassen, aber bei mir haben es beide Agenturen bis heute nich einmal über die 25,- EUR Marke geschafft, ein Wert, den Fotolia z.B. nach 3 Monaten schon hinter sich gelassen hatte.

Warten wir mal ab, wie der fotografsiche Herbst so weiter läuft.

September-Rückblick: Kontinuierliches Wachstum bei den Bildagenturverkäufen

In Bildagentur, Bildagentur-Experiment, photography on September 26, 2008 at 1:27

Schon wieder ist ein Monat vorbei – 9 Monate liegen nun hinter mir. Und man muss sagen, die Pflanze wächst. Noch nicht so rasant, wie ich es noch im Juli erhofft hatte. Es sie wäschst und wäshst.

Diesen Monat schlagen sich 112,07€ und 65 Bildverkäufe auf der Haben-Seite nieder. Wie jeden Monat, hat auch diesen Monat Fotolia wieder den Löwenanteil ausgemacht. Hier sind es 44 Verkäufe mit 77,09€ Umsatz. Platz 2 der Umsätze bringt Panthermedia mit 3 Verkäufen, aber immerhin 29,48€ Umsatz ein. Platz 3 geht diesen Monat an iStockphoto mit 5 Verkäufen und 3,42€ Umsatz. Platz 4 geht an Shutterstock. Zwar mit immrrhin 13 Verkäufen, allerdings nur 2,08€ Umsatz.

Positiv zu bewerten bleibt das kontinuierliche Wachstum. Im Januar fing es mit 0€ an, stieg dann von 7,06€(Feb) und 20,37€ sowie 19,23€ in den Monaten März und April auf ca. 60€ (61,22€ (Mai) / 61,84€ (Juni)). Lassen wir den ausrutscher im Juli mit 258€ mal aussen vor, ging es im August auf 83,22€ und liegt nun bei 112,07€.

Negativ ist sicher, dass all diese Beträge bei weitem nicht auf dem Niveau sind, wo es finanziell Spaß macht. Aber natürlich bedarf es einfach auf viel Zeit, Fleiss und Geduld.

Überraschungen im Juli

In Bildagentur-Experiment on August 1, 2008 at 5:02

Letzten Monat um diese Zeit habe ich mir schon gedanken gemacht, was ich diesen Monat schreibe, wenn Fotolia und shutterstock weiterhin auf ihren Niveau verkaufen und iStockphoto weiterhin langsam aufholt. Eine wirklich gute Idee hatte ich nicht, brauch ich auch nicht mehr. Denn diesen Monat gab es einige Überraschungen.
Mit Panthermedia.net und imagepoint.biz gibt es nun insgesamt 5 Bildagenturen über die meine Bilder verkauft werden. Spannend war für mich vor allem die Erfahrung, dass 6 Monate bei beiden Agenturen gar nichts passiert ist, es wirklich frustrierend war, dort Bilder hochzuladen und sie nun zu echten Alternativen geworden sind. Warum?
Der letzte Monat hat allein mehr Umsatz gebracht als das gesamte erste Halbjahr 2008. Im Juli 2008 habe ich mit genau 100 verkauften Bildern 258,58 EUR eingenommen. Das lag zum einen daran, dass Panthermeda.net mit 107,35 EUR mit 3 Bildern und imagepoint.biz mit einem Bild 55 EUR eingebgracht haben. Fotolia war diesen Monat mit einem Umsatz von 89,03 EUR auch sehr stark. Die restlichen 7,20 EUR des Umsatzes diesen Monat teilen sich iStockphoto (4,16 EUR) und shutterstock (3,04 EUR).

Hätte ich nach den ersten Halbjahr einen Freund empfehlen sollen, wo er seine Bilder anbieten soll, um ein wenig Geld zu machen, hätte ich ihm Fotolia empfohlen. Über Fotolia verkaufe ich seit Anfang an dieses Experiments und der Umsatz steigt von Monat zu Monat. Nun haben Panthermedia.net und imagepoint.biz ein paar Fragen aufgeworfen. Sind diese Umsätze ein „One-Hit-Wonder“ oder lässt sich dies ausbauen? Was ist mit den anderen 8 der 13 Bildagenturliste, die bisher noch keine Umsätze eingebracht haben? Kommt hier ggf. auch bald ein ähnlicher Umsatzausschlag? Fragen, die nur die Zeit beantworten kann.

Ich bin in einem Kommentar gebeten worden, auch einmal die Bilder zu den Umsätzen zu veröffentlichen. Das werde ich demnächst an dieser Stelle einmal nachholen.

Bis bald!

imagepoint.biz verkauft nun auch mit

In Bildagentur, Bildagentur-Experiment on Juli 23, 2008 at 11:07

Gestern habe ich über Imagepoint.biz nun auch mein erstes Bild verkauft. Und das gleich mit einem ordentlichen Umsatz – 55,- EUR für ein Bild. Damit steigt auch diesen Monat mein Umsatz pro Monat wieder deutlich – wie weit werden wir nächste Woche sehen.

Zwischenstand bei Shutterstock

In Bildagentur-Experiment on Mai 19, 2008 at 11:57

Gerade eben, noch 11 Tage vor Monatsende, hat nun auch Shutterstock sein April-Niveau erreicht. Nun sind es hier auch schon 29 Verkäufe. Damit es finanziell Spaß macht, müssen sich die Zahlen aber noch deutlich erhöhen. Egal, das Experiment macht ja auch Spaß!

Wünsche Euch allen einen ebenso guten Monat!

Rückblick April 2008 – die ersten vier Monate

In Bildagentur, Bildagentur-Experiment on Mai 7, 2008 at 4:33

Die ersten vier Monate sind nun vorbei und der April trotz weniger zeitlichem Investment (sprich weniger Bilder hochladen) der Umsatz gleich bleibt. Es bleibt allerdings auch im April dabei, dass nur Fotolia und Shutterstock zu meinem Umsatz beigetragen haben.

Fotolia nimmt im Vergleich zu den Verkäufen im März leicht ab, was ich mir vor allem dadurch erkläre, dass ich deutlich weniger Bilder hochgeladen habe, als im Vormonat. Dafür habe ich bei Shutterstock in diesem Monat schon 30 Verkäufe. Was vor allem vor dem Hintergrund recht viel ist, dass ich bedingt durch die Tatsache, dass Shutterstock englische Model-Release-Verträge fordert, bisher aus meinem Spezialgebiet der People-Fotografie keine Bilder dort online habe. In den nächsten Wochen kommen nun endlich auch Bilder mit englischem MR hinzu. Nun aber zu den Fakten:

  • Umsatz gesamt: 46,66€
  • Anzahl der Verkäufe bisher: 66

Die beiden unten stehenden Diagramme veranschaulichen den Verlauf der Verkäufe und Umsätze aufsummiert. Man kann recht schön sehen, wie im Monat April die quantitativen Verkäufe bei Shutterstock zwar den Verlauf der Gesamtergebnisse stützt, bei den Umsätzen aber kaum eine Auswirkung hat.

In den letzten beiden Monaten habe ich jeweils ca. 20,-€ mit dem Bildverkauf umgesetzt. Dieses Umstzniveau ist bisher nicht zufriedenstellend. Es bleibt abzuwarten, ob und in wie weit sich die Verkäufe steigern, wenn man als Fotograf einmal die kritische Masse an Bildern erreicht hat. Als Hausnummer habe ich für die aus meiner Sicht stärksten Agenturen in diesem Experiment 300 Bilder angesetzt und für die schwächeren Agenturen 75 Bilder. Mein aktuelles Ziel ist es bis Anfang Juli diese Werte zu erreichen. Das unten stehende Diagramm gibt euch einmal einen Aufschluss über den aktuellen Status.

 

In der Übersicht sieht man, dass Fotolia derzeit das höchste Bildniveau hat. Dies liegt zum einen daran, dass die Verkäufe dort entsprechend gut sind und ich somit die Bilder dort häufiger zum Verkauf anbiete. Man sieht aber auch, dass die Agenturen iStockphoto, scoopt und Digitalstock derzeit gar keine Bilder von mir online haben. Dies hat entsprechend drei verschiedene Gründe:

  • iStockphoto: Auch hier werden englische Model-Releases eingefordert und die Qualitätsanforderungen sind im Vergleich zu Shutterstock deutlich höher, daher werden hier erst diesen Monat Bilder online gehen.
  • scoopt: Der Fokus dieser Agentur liegt stark im Nachrichtenbereich. Ein grosser Teil meiner Fotos ist aber eher werblicher Natur, daher sind hier bisher alle meine Bilder abgelehnt worden.
  • Digitalstock: Hier gibt es keinen speziellen Grund, außer dass ich mit der Usability der Seite bisher nicht zurecht gekommen bin.

Dieser Monat wird für mich sicher spannend! Englische Model-Releases öffnen die Tür zu iStockphoto und Shutterstock, bei Fotolia bin ich auf guten Weg zum Bronze-Seller (was wohl eine deutliche Steigerung der Umsätze bedeutet). Bleiben wir also gespannt, ob das Fotografieren und vor allem der Verkauf über diese 113 Bildagenturen in Zukunft ggf. ein paar mehr Euros bereit hält.

Rückblick März 08

In Bildagentur-Experiment on April 9, 2008 at 1:56

Der dritte Monat meines Bildagentur-Experiments ist nun vorbei. Langsam nährt sich das Eichhörnchen muss man wohl sagen. Bis Ende Februar wurden 8 Bilder für insgesamt 7,06 EUR verkauft. 100% der Verkäufe wurden über Fotolia verkauft. Nun Ende März sind es immerhin schon 27 Fotos mit einem Gesamtumsatz von 27,43 EUR.  Davon 24 Verkäufe über Fotolia mit einem Umsatz von 26,98 EUR, die restliche drei Bilder wurden bei Shutterstock für insgesamt 0,45 EUR verkauft.

Positiv muss man sagen, dass nun Umsätze über 2 Bildagenturen (Fotolia, Shutterstock) verkauft wurden und das der Umsatz sich fast verdreifacht hat.
Negativ muss man sicher bewerten, dass knappe 30 EUR Einnahmen in 3 Monaten ein relativ schwacher Umsatz ist. Ich bin weiterhin sehr gespannt, wie weit sich der Umsatz in den nächsten Monaten noch steigern lässt. Auch recht negativ fällt ins Gewicht, dass die anderen 11 Agenturen der Bildagenturliste in diesem Experiment bisher keinen Cent eingebracht haben.

Das letzte Kapitel meines Februar Rückblicks – der Strategie für die Zukunft fehlt noch. Dies soll an dieser Stelle nun nachgeholt werden. Wichtige Faktoren für den Abverkauf, abgesehen von Qualität, sind sicher die Masse an Bildern, die pro Agentur von den Fotografen zur Verfügung gestellt werden. Daher werde ich stärker als bisher konzentrieren. Besonderen Augenmerk werde ich auf Fotolia legen, weil hier die ersten Umsätze erzielt wurden, Panthermedia und iStockphoto weil diesen Agenturen auch in anderen Blogs ein großes Potenzial zugeschrieben wird und Shutterstock, weil diese Agentur bedingt durch ihr Flatrate-Konzept für die Fotografen eine gute Umsatzaussicht bietet. Bei diesen Agenturen ist das strategische Ziel bis Ende Mai pro Agentur 300 Bilder online zu haben. Bei allen anderen Agenturen ist das Ziel 75 Bilder online zu stellen.

Was die internationalen Agenturen, wie Shutterstock oder iStockphoto angeht, so muss man sagen, dass diese Agenturen englische Model-Release-Verträge fordern. Eine Fakt, der bei der Shooting-Vorbereitung definitv im Vorfeld beachten muss.

Exklusivität

In Bildagentur-Experiment on März 10, 2008 at 2:49

Gegen Ende des letzten Jahres erhielt ich von einer Vielzahl von Bildagenturen Post mit der Ankündigung, dass ab 2008 der Vertrieb der Bilder nur noch Exklusiv erfolgen würde. Wo Agenturen wie Panthermedia, Fotolia und iStockphoto auf eine Art „Anreizmodel“ setzen, fahren die Agenturen Imagepoint.biz und Scoopt eine deutlichere Strategie – sie vertreiben komplett exklusiv. Das heisst, alle Bilder bei Imagepoint.biz und Scoopt sind nur dort (und ihren Vertriebspartnern)  zu bekommen. Die Anreizmodelle von Panthermedia, Fotolia und iStockphoto sehen im Prinzip so aus, dass der Fotograf einen höheren Umsatzanteil bekommt, wenn die Bilder nur bei der genannten Agentur verkauft werden. Das sind bei Panthermedia 50% für Exklusivität und 30% für nicht exklusive Bilder. Bei Fotolia und iStockphoto ist es ein wenig schwerer zu beschreiben, da abgesehen von diesem Faktor auch noch die Summe der Bildverkäufe eine Rolle spielt.

Generell bewegt sich aber der Trend hin zu mehr exklusivem Bildmaterial bei den Agenturen. Nehmen wir dieses Experiment als Grundlage, so kann man sagen, dass 9 von 13 Agenturen derzeit ihren Fotografen noch die Möglichkeit bieten, die Bilder nicht exklusiv zu verkaufen. Immerhin 5 Agenturen arbeiten allerdings nur exklusiv mit den Fotografen zusammen oder fördern dies zumindest. Ich habe diesen Faktor noch einmal in die Bildagentur-Tabelle eingebaut.

Die Nicht-Eklusivität der Bilder kann durchaus als Chance für dieses Experiment gesehen werden. Im Beitrag über kritische Masse war ja zu sehen, dass man als Fotograf ein recht breites Portfolio bei den Agenturen online haben sollte und zumindest bei den 9 nicht-exklusiven Agenturen (Zoonar,Shutterstock, StockXpert, Shotshop, Printbig, Bildmaschine.de, Bildunion, DigitalStock, Photoactive) ist dies deutlich leichter zu machen.

Fazit: Über kurz oder lang wird die Zahl der Agenturen, die Bilder Exklusiv vermarkten steigen. Für Fotografen reichten eine bis wenige Agenturen aus, wenn die Umsätze zufriedenstellend sind. Solange es aber auch noch eine Fülle von Nicht-Eklusiven-Agenturen gibt, sollte man egal ob alt eingesessener Fotograf oder Anfänger – diese aber besonders – von Zeit zu Zeit auch diese Agenturen einmal testen. Und wenn es nur mit dem Bildmaterial ist, was bei der Stammagentur so gar nicht weggehen will.

der professionnelle Amateur

In Bildagentur-Experiment on März 6, 2008 at 5:37

Ein begrifflicher Widerspruch, der dieses Thema sehr gut beschreibt. Betrachtet man die Bilder in den genannten Bildagenturen, fällt ein sehr hoher qualitativer Standard auf. Gerade bei den Microstock-Agenturen, wo ich mit deutlich mehr Ausschuss gerechnet hätte, muss man sagen, dass zum Beispiel die Qualität der Bilder bei iStockphoto ein sehr hohes Niveau hat. Hier stehen vor allem auch anspruchsvolle Produktionen mit vier und mehr Models in schicken Locations online. Hier muss sich sicher noch herausstellen, ob man hier auch entsprechende Umsätze erzielen kann. iStochphoto hat sogar noch eine weitere Besonderheit, die dafür gesorgt hat, dass ich mein gesamtes bestehenes Portfolio dort nicht online stellen konnte. Sie fordern, dass das Model den von iStockphoto zur Verfügung gestellten Model-Release-Vertrag unterschreibt. Und diesen habe ich natürlich für die Vergangenheit nicht. Daher habe ich im Übrigen bis heute noch kein Foto bei dieser Agentur online, leider. Sicher muss man sagen, dass man bei den Vertragsvorlagen als Fotograf auf der sicheren Seite ist, macht aber die Arbeit mit dem Model schwieriger, da ich mich vor dem Shooting mit dem Model ggf. mehrere Verträge besprechen muss.

Abgesehen aber von hoher Qualität, die von den Agenturen verlangt werden, gibt es gerade die Stockfotografen drei Merkmale für den Erfolg der Verkäufe. Kreativität, Aktualität und Qualität. Qualitativ gute Bilder zu klassischen Themen sind sicher ein guter Anfang, aber gerade hier ist der Konkurrenzkampf auch entsprechend groß. Wichtig ist also auch, dass der Fotograf auf die aktuellen Trends schnell reagiert und dies im Idealfall nicht nur klassisch umsetzt.

Immernoch fraglich ist es für mich, in wie weit es möglich ist, den professionellen Anspruch den die Agenturen mittlerweile an die Fotografen stellen können, auch entsprechend vergütet zu bekommen. Es gibt in dieser Diskussion ja durchaus die These, dass die Bildagenturen nur noch als Bewerbungsgrundlage für Fotografen sind. Ein wichtiger Begründer dieser These ist Lawrence Lessig, der Begründer des Creative Common.

Leider sind mir bei den Tests auch ein paar Dinge aufgefallen, die ich nicht so ideal empfunden habe und aus meiner Sicht auch nicht mit dem professionellen Anspruch an den Fotografen übereinstimmt. Einige Agenturen haben einen sehr langsammen Freigabeprozes. Bei der Bildunion habe ich erst nach 50 Tagen geschafft, meine ersten 10 Bilder online zu stellen. Bei Shutterstock (die ein sehr spannendes Vergütungsmodell haben) hat es leider noch gar nicht geklappt Bilder online zu stellen, was leider nicht an der Qualität lag, sondern an der Tatsache, dass die Verknüpfungen zwischen Model-Release und Bild angeblich nicht vorhanden war. Dafür muss man nun 30 Tage warten, bis man diese Bider erneut einstellen darf.

Ich werde in meinem übernächsten Posting einige Vorschläge unterbreiten, wie man mit den Anforderungen an den Fotografen umgehen kann. Vorher, im nächsten Posting, werde ich allerdings noch ein wenig zum Thema Exklusivität schreiben.

Umsatz und die kritische Masse

In Bildagentur-Experiment on März 4, 2008 at 12:55

Sicher lässt sich mit dem Fotografieren auch weiterhin Geld verdienen. Faktoren wie die Globalisierung und die Digitalisierung verändern aber sicher die Art und Weise wie dieses geschieht. Aber dieser Trend umfasst nicht nur die Fotografie, sondern auch (fast) alle anderen Wirtschaftszweige. Daher möchte ich dies hier nicht weiter diskutieren. Vielmehr möchte ich hier meine Erfahrungen der letzten zwei Monate teilen, gerade um anderen Fotografen einige Idee zu liefern.

 

Derzeit habe ich bei den insgesamt 13 Bildagenturen ca. 200 Bilder online. Und im Zeitraum von 60 Tagen bisher 7,06 EUR verdient. Dabei entfallen 100% des Umsatzes auf die Agentur Fotolia. Generell nicht schlimm, aber man kann durchaus begründet daran zweifeln, dass es leicht wird, hohe Umsätze in relativ kurzer Zeit bei den Agenturen zu platzieren. Agenturen wie Fotolia gehen sogar sehr offensiv damit um. Der Anteil des Umsatzes am Bildverkauf steigt mit den Bildverkäufen des Fotografen, genauso wie das Ranking der Bild in der Agentur. Die Bildmaschine stellt in ihren FAQs zum Beispiel als Hausnummer 1000 Bilder in den Raum ab der der Anteil der Verkäufe einen entsprechenden Rahmen erreichen würden. Aus diesen beiden Informationen, die auch andere Bildagenturen bestätigen, ist für den Anfang eine Sache wichtig.

Ein inhatlich breites und quantitativ großes Portfolio. Ob nun 1.000 Bilder notwenig sind, sei mal dahin gestellt, immerhin haben 14 Bilder bei Fotolia schon für 8 Verkäufe gesorgt, aber sicher sollte die Zahl der Bilder pro Agentur deutlich oberhalb der 300er Grenze liegen. Und dann sollte man sich generell auf einige wenige Agenturen konzentrieren, da man als Fotograf bei den Agentur gerankt wird und 13 mal ein kleiner Fisch wird vermutlich weniger Erfolg bringen, als 1 mal ein wichtiger Partner für die Agenturen.

Fazit: Konzentration auf wenige Agenturen. Für dieses Experiment werde ich allerdings weiterhin eher breit streuen.

Aus Liebe zur Fotografie

In Bildagentur-Experiment on März 3, 2008 at 7:00

Der zweite Monat meines Bildagentur-Experiments ist vorbei, Zeit ein erstes Resümee zu ziehen. Das Wichtigste zuerst. Ich bin um stolze 7,06 EUR reicher. Eine stolze Summe, nicht wahr. Das macht einen Tageslohn von 11 Cent oder 22 Pfennig.

 

Zwischenfazit: Man kann also mit der Fotografie Geld verdienen. Aber sicher sollte man sich aus der Liebe zur Fotografie dieser widmen und nicht um das schnelle Geld zu verdienen.

 

Ich werde mich in den nächsten Tagen fünf Themen näher widmen:

  • Umsatz und die kritische Masse
  • der professionelle Amateur
  • Exklusivität
  • Tipps, Tricks und Links 
  • Strategie für die nächsten zwei Monate 

Überarbeitete Agenturliste

In Bildagentur, Bildagentur-Experiment, photography on Januar 14, 2008 at 1:43

Die Arbeit geht in die nächste Runde. Während iStockPhoto und Imagepoint.biz meine Bewerbungsbilder akzeptiert haben, hat die Bildunion leider noch keine Botschaft geschickt. Nun kann es losgehen, die Bilder zu verteilen. Um die eigentliche Fragestellung, wo mit welchen Bildern bei welchen Agenturen wieviel Umsatz/Geld zu erzielen ist, lade ich zum gleichen Zeitpunkt nahezu ähnliche Bilder bei den verschiedenen Agenturen hoch. Ich habe die Agenturliste noch einmal überarbeitet und hier aufgelistet.

Agentur Bewerbung maximale Bildanzahl am Anfang Fotografen Verdienst pro Bildverkauf
Panthermedia nein unbegrenzt 2,45EUR bis 24,95EUR
Fotolia nein unbegrenzt 0,83EUR bis 83EUR
Zoonar nein unbegrenzt Fotografen Verdienst
Printbig nein unbegrenzt 29 EUR
Shotshop.com nein monatl. 30 15 EUR
Bildmaschine nein unbegrenzt ?
Bildunion  zwischen 5 und 50 Bildern unbegrenzt 4,27 bis 9,17
DigitalStock nein unbegrenzt ?
PhotoActive nein unbegrenzt ?
Pixelio nein unbegrenzt ?
Imagepoint.biz  ja 30 ?
Scoopt nein unbegrenzt ?
Shutterstock 10 Bilder unbegrenzt 0,25 EUR pro Download (Flatrate-Konzpet)
StockXPERT nein unbegrenzt ?
iStockPhoto ja noch unbekannt ?

Einige Leser haben mir geholfen meine Liste noch ein wenig auszubauen. Da ich es im Moment aber leider aus Zeit- wie aus Bild-Mengen-Gründen nicht schaffen kann, noch mehr Agenturen in das Experiment aufzunehmen, füge ich diese „neuen“ Agenturen erst einmal nur unterhalb in der Liste ein. Wenn jemand der Meinung ist, dass eine weitere Agentur in die Liste aufgenommen werden sollte, sagt einfach bescheid.

der zweite Tag

In Bildagentur-Experiment on Januar 9, 2008 at 10:57

Es ist geschafft. Die Anmeldung bei allen 17 Bildagenturen meiner Agentur-Übersicht ist erfolgt. Dabei gab es kaum große Hürden zu überwinden. Was auffällt, ist dass einige Agenturen sich sehr ausführlich damit befassen, ihre Content-Lieferanten/Fotografen über sowohl rechtliche als auch qualitative Probleme zu informieren. Allen voran muss man hier sicher iStockPhoto nennen, die ihre Fotografen bei der Anmeldung einen – zugegeben relativ einfachen – Wissenstest über genau diese Probleme unterziehen. Aus meiner Sicht eine Instrument, dass alle Bildagenturen, die auch mit Amateuren arbeiten wollen, einführen sollte.

Einige der Bildagenturen fordern von den Fotografen bei der Anmeldung das Einreichen von 3 bis 10 Beispielfotos. Hierzu zählen iStockPhoto, die Bildunion und Imagepoint.biz. Sicher auch ein sehr gutes Instrument beide Seiten zu schützen und von unnötiger Arbeit abzuhalten. Andere Agenturen wie z.B. ShotShop geben den Fotografen am Anfang nur ein kleines Bildkontingent. In den nächsten Tagen werde ich nun Stück für Stück bei jeder Agentur 30 Bilder (macht bei 17 Agenturen also über 500 unterschiedliche Bilder) hochladen.

Dieser Selbstversuch kann also in die nächste Runde gehen. Nachdem ich gleich am ersten Tag mit diesem Blog durchaus interessante Reaktionen ausgelöst habe – übrigens das Highlight lässt sich hier nachlesen – scheint dieses Blog ja durchaus für den einen oder anderen Interessant sein. Ich kann zwar dem überheblichen und vor-verurteilenden Schreibstil der Autorin nichts abgewinnen, inhaltlich liegt sie aber aus meiner Sicht richtig. Mit der Beschreibung meiner Person, nun ja…

Man kann sicher mit der Fotografie Geld verdienen. Das Ziel dieses Blogs ist aber, diese Aussage ins rechte Licht zu rücken. Wie viel Arbeit steckt dahinter, wo sind gute Anlaufstellen, welche Methoden sind nicht zu empfehlen und wie wird die Arbeit entlohnt? Und ja, ich freue mich über jeden, der mir hier helfen möchte, erwarte dies aber nicht.

Agentur-Übersicht

In Bildagentur-Experiment on Januar 8, 2008 at 8:29

Hier findet Ihr eine Übersicht aller Bildagenturen, bei denen sich jeder Fotograf anmelden kann. Ich unterteile diese nach deutschen und internationalen Agenturen.

Deutsche Agenturen

Internationale Agenturen

Weiterhin findet Ihr hier eine Auflistung der internationalen Top-Bildagenturen. Hier ist sicher das Umsatzpotionial deutlich groesser, allerdings ist es auch dementsprechend schwieriger bei diesen Agenturen als Fotograf unterzukommen.

Sicher sind alle diese Auflistungen nicht vollständig. Ich freue mich über jeden, der mir hilft diese Liste zu aktualisieren.

Mit Fotos Geld verdienen?

In Bildagentur-Experiment on Januar 8, 2008 at 1:21

Man hört in letzterzeit so oft, dass man mit Fotografie Geld verdienen kann. Dass jeder, auch Amateure mit Fotografie Geld verdienen können. Im Moment sind mir über 10 Bildagenturen bekannt, bei denen im Prinzip jeder seine Bilder hochladen und zum Verkauf anbieten darf. In den letzten Monaten haben sich nun aber immer mehr Bildagenturen dazu entschieden, dass Bilder nur noch Exklusiv bei ihnen angeboten werden dürfen.

Zu Anfang dieses Jahres möchte ich ein öffentliches Experiment starten und versuchen zu belegen, wie viel Geld man (ich) mit dem Verkauf von Bildern im Internet verdienen kann. Dies soll vor unter anderem auch anderen Fotografen als Grundlage für ihre Entscheidungen dienen, wo Sie ihr Bildmaterial einstellen.

In den nächsten Tagen werde ich erst einmal eine Liste mit allen mir bekannten Bildagenturen veröffentlichen und diese natürlich auch erweitern. Daraufhin werde ich bei jeder Agentur ca. 30 Bilder hochladen und über meine Erfahrungen berichten.